Höhlenkundlichen Arbeitsgemeinschaft Rosenstein/Heubach e.V.
Forschungen
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© 2017 Höhlenkundlichen Arbeitsgemeinschaft Rosenstein/Heubach e.V.

Forschungen und Befahrungen in den Höhlen rund um Heubach und bei anderen Vereinen

Regelmäßig beteiligen sich Mitglieder der Arge Rosenstein Heubach bei Forschungen und Befahrungen in Höhlen rund um Heubach und bei anderer Vereinen. Hier findet ihr immer aktuell die neuesten Forschungen und Grabungen.

        

11.04.2017 Hessenhauhöhle

11.04.2017  Frauentour in die Hessenhauhöhle

Am 11.04.2017 machten sich drei Frauen der Arge Rosenstein Heubach auf den Weg in die Hessenhauhöhle. Da in dieser Höhle sehr viel von Tauchern geforscht wird, bereitete uns die Höhlenbefahrung zwar sehr viel Vergnügen, hatte aber eigendlich den Zweck Material zu transportieren.

So schafften wir zusammen 220m Kabel und eine Tauchflasche in die Tiefe. 100m Kabel konnte unterwegs an der 120m tiefen Leiterstrecke abgelegt werden. Die Tauchflasche und die restlichen 120m Kabel, die den Tauchern als Tauchleine dienen sollen, mußten erst noch durch einen engen Canyon und anschließend durch knietiefen Schlamm transportiert werden. Wer hier zu lange stehen blieb hatte Mühe die Füße wieder aus dem Matsch zu bekommen.

Schließlich hatten wir das unterirdische Materiallager der Taucher ereicht.

Vor uns rauschte die Nordblau in ihrer sehr geräumigen Höhle. Wir folgten dem Fluß nach Süden, wo die Nordblau im Säulensiphon verschwindet und nach erforschten und bislang unerforschten Strecken wieder im Blautopf zu Tage tritt.

Anschließend gingen wir durch kristallklares Wasser flußaufwärts. Riesige Tropfsteingebilde säumten unseren Weg, bis wir am Suppinger Siphon ankamen, wo wir Taucherkabel und Taucherflasche deponierten.

Für uns war hier Schluß. Für Taucher ist das derzeitige Ende erst sieben Siphone später. Wir machten uns auf den Rückweg. Teils gehend, teils schwimmend erreichten wir wieder das Tauchermateriallager, wo wir einen Neoprenanzug einpackten, der nach oben sollte.

Gegen 22Uhr waren alle drei Frauen wieder an der Oberfläche angelangt.

Bilder:Gabriele Bitzer, Katharina Bitzer, Johanna Böhringer

Befahrung Hessenhauhöhle

Befahrung Fetzerschacht und Äckerlesloch 02.04.2017

Am 02.04.2117 trafen sich vier Vereinsmitglieder um den Fetzerschacht zu befahren. Auch einer der Entdecker war darunter, der den Schacht vor Jahrzehnten zusammen mit zwei Kameraden entdeckt und zum ersten Mal befahren hatte.

Der Fetzerschacht ist ca. 13m tief und liegt in einem ehemaligen Steinbruch.

Nach dem Einbauen des Seiles und dem Abseilen bewunderten wir die zwar nicht lange aber recht geräumige Höhle. Natürlich schauten wir uns jedes Winkelchen an. Auch vier Fledermäuse konnten wir begrüßen.

Als wir nach der Befahrung des Fetzerschachtes wieder an der Oberfläche angelangt waren, hatten zwei Höhlenforscher noch nicht genug und wollten kurzentschlossen noch eine weitere Höhle befahren. Die Wahl fiel auf das Äckerlesloch. Das Seil wurde eingebaut. Die nur 6m tiefe Höhle war durchaus eine Herausforderung, die wir aber beide gemeistert haben. Der Einstieg ist eine enge Spalte, die man auf ca. 2m Tiefe horizontal verlassen kann, um dann in eine kleine Halle abzuseilen. Unten angelangt steht man dann auf einem Hügel aus Erde und Gestein. Geht man diesen Hügel hinab, findet man unten eine Menge Müll aus alter Zeit und eine kleine versinterte Kammer.

Befahrung Fetzerschacht und Äckerlesloch am 02.04.2017

Grabung Wasserfalldoline 2. / 3. Oktober 2016

Wie oft bei Grabungen, die auf längere Sicht geplant sind, so wurden die Grabungen in der Wasserfalldoline bei Neuhausen ob Eck in der Nähe von Tuttlingen von Höhlenforschern aus verschiedenen Vereinen begonnen. Die Wasserfalldoline ist nicht nur bei Höhlenforschern seit längerem bekannt. Die Doline liegt in einem Wald. Ein kleiner Bach versickert je nach Wetterlage ein Stück vor der Höhle oder er fließt bei höherem Wasserstand direkt in den Höhleneingang und bildet dabei einen Wasserfall. Färbeversuche haben ergeben, daß das Wasser unterirdisch zum Aachtopf fließt.Das ist natürlich nicht nur für die " Freunde der Aachhöhle", den örtlichen Höhlenverein interessant. So trafen sich im Herbst 2016 Höhlenforscher verschiedener Vereine.Am ersten Termin wurde vor allem der Eingang mit Leitplanken gesichert.

Am zweiten Termin, dem 2. und dem 3. Oktober konnte die eigentliche Grabung vorangetrieben werden.

Vom Höhleneingang geht es ein paar Meter in leichten Absätzen nach unten, wo von rechts das Bächlein das oben versickert ist, unterirdisch einmündet.Diesem gruben wir nach.Werden wir auf diesem Weg zur unterirdischen Aach vordringen können? Eimer um Eimer voller Erde, Schlamm und Gestein wanderten nach oben.Die Leute, die zuunterst arbeiteten  knieten, saßen oder lagen in bis zu 25 cm. hohem Schlamm und Dreckwasser,was aber für einen richtigen Höhlenforscher irgendwie schon dazugehört.Die Kameraden weiter oben gaben die Dreckeimer weiter, leerten den Lehm aus, stapelten die Steine. Manche bastelten auch ein Eingangstürcher und eine kleine Arbeitsplattform um unten besser die Eimer abstellen zu können.

Die Stimmung war gut und wir verließen am Abend zwar nicht ganz sauber aber durchaus glücklich und zufrieden die Höhle.

 

Bilder Wolfgang Luppold, Gabriele Bitzer

Grabung Wasserfalldoline 2. / 3. Oktober 2016

     

Drei Höhlen auf einen Streich am 25.09.2016

Johanna und Pit machten sich am 25.09.2016 auf, um weitere Höhlen in der näheren Umgebung von Gruibingen zu erkunden. Gesucht wurde eigentlich die legendäre Kazmaier Höhle in der in frühen Jahren ein Mann, nämlich der Herr Kazmaier, gewohnt haben soll.  Wir hatten von Einheimischen einen Tipp bekommen wo sich diese Höhle befinden sollte. Danach wollten wir noch das Mordloch befahren, eine gleichnamige Höhle wie im Eybachtal.

Wir machten uns bei herrlichem Wetter auf den Weg und begaben uns an den Albtrauf um nach der Kazmaier Höhle zu suchen. Plötzlich tat sich vor uns am Wegesrand eine herrlich einladende Spalte auf die bis jetzt noch nirgendwo vermerkt war. Also Ausrüstung an und rein. Die Spalte führte ca. 20 Meter relativ geräumig bergab um sich dann zu verjüngen. Nachdem wir die Spalte erforscht hatten machten wir uns wieder auf den Weg zur Kazmaier.

Nach kurzer Wegstrecke und ein paar Klettereinheiten hatten wir diese gefunden. Es bot sich uns ein toller Anblick. Man kann nur erahnen wie groß das Ursprungsloch gewesen sein wird. Überall in der Höhle finden sich Spuren von Hammer und Meißel. Wenn man den Erzählungen glauben darf hat der Herr Kazmaier tatsächlich die Höhle alleine ausgemeißelt. Am hinteren Ende geht eine stark mit Zugluft versetzte Spalte weiter nach unten die aber nur mit ein bisschen Nachhilfe befahren werden könnte. Nachdem wir dieses Schauspiel ausgiebig bewundert hatten machten wir uns auf den Weg zum Mordloch.

Da wir ungefähr wussten wo sich das Mordloch befindet wurden wir auch schnell fündig. Eine richtig tolle Doline weist den Weg ins Mordloch. Durch den engen Durchschlupf gelangten wir in eine geräumige Halle die weitläufig und großflächig mit Geröll bedeckt ist. Wunderschöne Sinterformationen weisen darauf hin dass die Höhle noch sehr aktiv ist. An den Seiten der Halle zweigen zahlreiche Seitengänge ab die aber nur mit einiger Arbeit befahrbar gemacht werden können. Einige Gänge die befahrbar sind werden von „stinkigem Getier“ bewohnt das wir lieber nicht stören wollten. Das Mordloch ist eine Höhle mit großem Potential.

Nach über 6 Stunden waren wir wieder Zuhause und freuten uns über den erfolgreichen Tag. Wenn man Lust und Zeit hätte könnte man hier graben bis zum Umfallen.

Bilder: Pit Böhringer

Drei Höhlen auf einen Streich am 25.09.2016

 

Grabung an der Aleenspalte am 24.09.2016

Bei unserem dritten Grabungstermin in der Aleenspalte am 24.9.2016,waren wir erst einmal nur zu dritt.Kein Wunder, daß die Arbeit anfangs etwas mühsam vonstatten ging.Später jedoch bekamen wir kräftige Verstärkung. Im Laufe der Grabung haben wir nicht nur etliche Eimer Lehm und Gestein nach oben transportiert, sondern auch zwei Kröten, vier Frösche , drei Molche und zwei Laufkäfer. Unten in der Spalte steht auf dem Boden weiterhin Lehm an,so, daß man weiter nach unten graben kann.Inzwischen sieht man aber auch auf drei Seiten horizontale Fortsetzungen, die mit Lehm und Steinen gefüllt sind und denen man nachgraben könnte. Wir haben uns aber erstmal für die vertikale Richtung entschieden, denn wir wollen ja vor allem die Fortsetzung in die Tiefe finden.

Als es am Abend dunkelte, kündete uns ein Käutzchen mit seinem nahen Ruf den Feierabend, den wir dann zu einem gemeinsamen Abendessen nutzten. 

Bilder Gabriele Bitzer

Grabung Aleenspalte 24.09.2016

 

Höhlenbefahrung auf dem Scheuelberg am 04.09.2016

Am 4.9.2016 trafen sich zwei Argemitglieder mit einer Gastfamilie zur Höhlenbefahrung auf dem Scheuelberg.

Nach einer kleinen Pause an der Hütte des Albvereins auf dem Rosenstein wurde die Heinrichshöhle auf diesem  Berg erkundet. Auch die Höhlentiere, Spinnen, Schmetterlinge und Wintermücken fanden Interesse.Der Schluf, der zum Seitenausgang führt wurde gleich mehrfach befahren.

Den Abschluß des Ausflugs bildete das finstere Loch, natürlich mit seitlichem Schluf.

Scheuelberg 04.09.2016

Befahrung des Kindlesbrunnen bei Gruibingen am 04.09.2016

Nachdem wir einen Tip bekommen haben wo wir den Kindlesbrunnen finden würden haben sich Johanna und Pit aufgemacht diese Höhle zu finden und zu befahren. Der Kindlesbrunnen liegt in östlicher Richtung von Gruibingen. Nach einem etwas beschwerlichen Aufstieg, der durch eine wunderschöne Blindschleiche versüßt wurde, wurden wir fündig. Schon der Anblick des Einstieges lies vermuten dass diese Höhle spannend sein könnte und durch die Lage und Formation des Einstieges eine natürliche Fallgrube darstellen könnte.

Nachdem die mitgeführte Strickleiter eingebaut war begann der Abstieg. Am Boden angekommen wurden wir sogleich von einem Prachtexemplar von Käfer begrüßt begleitet von einem Riesenschwarm Mücken. Der Eingangsschacht öffnet sich in westlicher Richtung zu einer größeren Halle und in einen Schluf in östlicher Richtung. Die Forstsetzung der Halle geht weiter in Südöstliche Richtung und verbindet sich mit dem Schluf am Eingang. Ein weiterer Weg in östliche Richtung wird von einem größeren Versturzblock versperrt erscheint aber sehr vielversprechend, da der Gang Verlauf hinter dem Block klar zu erkennen ist. Kurz vor dieser Stelle steigt noch ein Kamin ca. 5 Meter nach oben, der aber aufgrund seiner Enge schwer zu befahren ist.

Zahlreiche Knochenfunde, teilweise stark versintert, bestätigten unseren Anfangsverdacht der Fallgrube. Auch mussten vor schon längerer Zeit Menschen in der Höhle gewesen sein da wir eine Vielzahl von versinterten eingeschlagenen Nägel vorgefunden haben.

Der Kindlesbrunnen besitzt wunderschöne Sinterformationen und ist noch sehr aktiv. Auffallend war, dass trotz der starken Trockenheit draußen, die Höhle sehr feucht und aktiv ist. Dies lässt darauf schließen dass die Höhle ein Wassersammelstelle für die oben befindliche Albhochfläche sein könnte.

Alles in allem ist die Höhle wunderschön und birgt bestimmt noch so manche Überraschung.

Kindlesbrunnen

     

Höhlenbefahrung 30.08.2016

Am 30.8.2016 trafen sich fünf Mitglieder der Arge Rosenstein Heubach um zwei Höhlen der Umgebung zu befahren.

Die Höhlenforscher nahmen sich viel Zeit für die Details .Natürlich war jede Engstelle eine interessante Herausforderung, auch wenn der Weg nicht weirerführte.

Hungrig wieder an der Oberfläche angekommen freuten sich alle auf das gemütliche Zusammensein am Grillfeuer.

Bilder Gabriele Bitzer, Georg Bitzer, Katharina Bitzer

Höhlenbefahrung 30.08.2016

Erforschung Schneiderhöhle am 27.08.2016

Seit 2012 finden in der Schneiderhöhle bei Königsbronn-Zang Grabungen statt. Dies war von Anfang an ein vereinsübergreifendes Projekt. Ein ausführlicher Bericht über diese Höhle findet sich im Jahresheft der Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten e.V.(Autor Wolfgang Luppold).

Nun, am 27.8.2016 war es nach längerer Pause mal wieder so weit. Acht Höhlenforscher verschiedener Vereine, auch Mitglieder der Arge Rosenstein Heubach trafen sich. Wir wollten etliche Eimer, die seit Frühjahr gefüllt in der Höhle standen herausschaffen. Zu unserer Überraschung fanden wir im oberen Bereich wesentlich weniger volle Eimer, als wir im Frühjahr hier abgestellt hatten. Ein Eimer war plattgedrückt zwischen Steinen, einer hing umgekehrt und völlig sauber an der Decke, mehrere waren verschwunden.

Unten an der Grabungsstelle fanden wir die verschwundenen Eimer. Auch unsere dort abgestellten Eimer waren da. Einige hingen an der Decke, viele waren in heruntergeschwemmter Erde völlig eingebacken. Manche mussten erst ausgegraben werden. Hier muss ein gewaltiges Hochwasser gewesen sein.

Per Eimerkette schafften wir einiges Material erst in die Mitte und dann nach draußen. Dies ist immer recht mühsam, denn weitertragen geht in der Schneiderhöhle kaum. Weiterreichen, am Seil hochziehen, hochgeben, weiterschieben ist angesagt.

Als die meisten ermüdet waren, ließen wir den Tag in einem Biergarten ausklingen.

Bilder: Gabriele Bitzer, Joachim Schneider, Helmut Pinkow, Axel Rentsch, Katharina Bitzer

Schneiderhöhle 27.08.2016

 

Befahrung und Erforschung Aleenspalte am 21.07.2017

Am 21.Juli 2016 setzten wir unsere Grabung in der Aleenspalte fort, wobei zwei unserer Höhlenforscher erst einmal ein  hervorstehendes Felsstück in der Spaltenwand abschlugen, was in der Enge recht mühsam war.Anschließend wurden drei Kröten, ein Frosch und zwei große Käfer geborgen, die oben angekommen im Laubboden verschwanden Die weitere Grabung förderte noch die Schildmütze eines Vereinskameraden zu Tage, die ihm vor vielen Jahren beim Beschauen der Spalte hinuntergefallen war.

Gegen Ende der Grabung prüften wir mit Räucherstäbchen,ob es unten an unserer Grabungsstelle Luftzug gibt.Dabei steckten wir entzündete Räucherstäbchen in einen Dreckklumpen und ließen sie im Grabungseimer nach unten.Die Kameradin unten stellte damit leichten Luftzug aus einem Loch in der Mitte des Schachtbodens fest.Luftzug bedeutet oft die weitere Fortsetzung einer Höhle.

Zu guter letzt Ließen wir noch den Foto in die Tiefe, damit auch unten an der Grabungsstelle Bilder gemacht werden konnten.

Fotos Gabriele Bitzer, Katharina Bitzer,Georg Bitzer

Befahrung und Erforschung Aleenspalte am 21.07.2016

 

Erforschung der Aleenspalte

Im Frühjahr 2016 begann die Arge Rosenstein Heubach ihre Forschungen in der Aleenspalte auf dem Rosenstein.Die Spalte ist unserem Verein schon lange bekannt, galt aber als nicht befahrbar, was mehrere junge, engagierte, schlanke Höhlenforscher widerlegten.Sie konnten die Spalte auf 6.50m befahren. Am Grund der Spalte befinden sich  Schutt und Lehm.

Unsere älteren Vereinsmitglieder berichten, daß früher hinuntergeworfene Steine einen wesentlich größeren Hohlraum annehmen ließen.

Bei unserer 1. Grabungsaktion am 4. Mai konnten wir ca. 90cm.Lehm und Gestein herausräumen.Ziel unserer Grabungen ist es zu erfahren, wie weit sich die Spalte in die Tiefe fortsetzt und, ob sie vielleicht nur mit einer relativ dünnen Erdschicht verstopft ist, auch, wie weit die Spalte schließlich befahrbar ist und ob Seitengänge vorhanden sind.

Erforschung Aleenspalte

Höhlenbefahrung am 13.06.2016

Am 13. 6. 2016 machten sich drei Vereinsmitglieder mit einem Gast auf den Weg zu einer Höhle in der Nähe von Heubach.Es war ein ganz besonderer Gast, nämlich die bekannte Höhlenfotografin Alexandra Bengel, die eigens aus Bayern angereist war.Foto, Blitze und Stative wurden gut verpackt zur Höhle und dann in die Höhle geschleppt.Alexandra Bengel besichtigte die Höhle und suchte ihre Motive aus. Katharina Bitzer betätigte sich als Model, die anderen als `Blitzknechte`. Das Ergebniss kann sich sehen lassen.Der Verein bedankt sich für die wunderschönen Aufnahmen.

Höhlenbefahrung 13.06.2016 Bilder Alexandra Bengel

     

Höhlenbefahrung am 13.06.2016 Bilder Entstehung der Bilder von Alexandra Bengel

 

Erforschung des Teufelsklingenbröllers

  

Unsere Forschungen im Teufelsklingenbröller 1982 - 2003

Angefangen hat alles im Oktober 1982. An vier verschiedenen Terminen wurde der Geröllschutt vor dem Eingang beseitigt, ebenso der Eingangssiphon von Schuttmassen befreit. Anschließend wurde überlegt, wie man den Siphon abpumpt, z. B. im Saugheberprinzip, oder mit Tauchpumpen. Wir entschlossen uns Tauchpumpen zu benutzen. Der erste Versuch den Bröller zu erforschen erfolgte von uns im Mai 1984. Bis 1994 kamen wir auf 9 Einsätze mit wechselnden Erfolgen. Abgebrochen wurden bis 2003, 5 Aktionen wegen Hochwasser (erste Erfahrungen gesammelt) !! und defekten Tauchpumpen. Bei allen Forschungsaktionen wurden die Siphone 1 und 2 abgepumpt. Erst im Jahr 1988 gelang der Vorstoß bis zum 3. Siphon. Ein erster Plan belegte damals, dass wir etwa 208 Meter weit vorgetrungen waren. Unsere Aufgaben waren, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu messen, sowie die Höhlenfauna aufzuzeichnen. Ab 1989 galt es, den 3. Siphon zu überwinden. Bei drei Versuchen bis 1994, misslangen die Tauchgänge allesamt. Bei den neuerlichen Versuchen, 2002 und 2003, versagten die alten Tauchpumpen (19 Jahre alt) . Finanzielle Engpässe verhinderten den Kauf von neuen Tauchpumpen und vieles andere nötige Material. Deshalb wurden weitere Forschungsaktionen - und immer mit dem Ziel den 3. Siphon zu bezwingen, im Teufelsklingenbröller von uns ab 2004 bis auf weiteres zurückgestellt.

Forschungsergebnisse 1984 - 1994

Die Klimamessungen ergaben: Eine Temperaturschwankung bei 7 Forschungsaktionen von 7,5 Grad bis 8,8 Grad Celsius. Die Durchschnittstemperatur in diesem Zeitraum betrug: 8 Grad Celsius. Eine Feuchtigkeitsschwankung bei 7 Forschungsaktionen von 84 % bis 88 % relative Feuchtigkeit. Der Durchschnittswert betrug: 86 % relative Luftfeuchtigkeit. Die Faunaaufnahmen ergaben: Auffällig durch die ganze Höhle sind viele Rostren der Belemniten. Vom Eingang bis zum 2. Siphon ( 40 m ) wurden die meisten Tiere gesichtet. Unzählig viele - Höhlenspinnen (Meta menardi), noch viel mehr Weberknechte (Opilliones), Seefrosch. Grasfrosch, Flohkrebse, Kocherfliegen und unzählige Wintermücken.

  

Neue Forschungsaktionen

Schon 2006 waren wir uns einig, dass künftige Forschungen nur Vereinsübergreifend stattfinden können! Es haben sich dann mehrere Höhlenvereine gefunden die bereit waren, miteinander im TKB zu forschen. So wurde dann in 2007 begonnen und mehrere Forschungsaktionen durchgeführt. Auf Grund der vorzüglichen Zusammenarbeit wurde kurz darauf beschlossen, die Arbeitsgemeinschaft Teufelsklingenbröller zu gründen (ARGE TKB). Informationen über die Forschungsergebnisse gibt es im Internet unter: www.kahlenstein.de/tkb